Nach meiner Ansicht kann man nicht behaupten, etwas gesehen zu haben, bevor man es fotografiert hat.


– Emile Zola –

Ein paar Worte zum Machen von Bildern. 

Die Fotografie öffnet meine Augen für das Wesentliche. Ich schaue nach der Schönheit, die sich oft schüchtern und bescheiden im Kleinen offenbart. Oft in der Natur, wo sich meine Kreativität entfalten kann, die innere Weite, der zärtliche Blick auf das Spiel der Jahresrythmen. Ich möchte den Zauber, der uns umgibt, noch offener wahr nehmen und erfassen. Meine Bilder bilden gleichzeitig auch das Tagebuch meines Lebens - eine Art visuelles Gedächtnis - poetisch und klar zugleich.


 

Meine Bilder wollen die sich endlos wiederholenden und zugleich unbegrenzt vielfältigen Muster der Natur und Menschen festhalten: Den Rhythmus der Wellen, die schnell vergänglichen Bilder des Wolkenspiels, die Reliefs in Erdkrusten und Sandbänken. Wie kehren Formen wieder auf unterschiedlichen Oberflächen, was für Geschichten erzählen sie?